Krefeld verbindet industrielle Tradition mit einer wachsenden Bedeutung als Wohnstandort in der Metropolregion Rhein-Ruhr. Für Investoren in Wohn- und Geschäftshäuser bietet die Stadt ein interessantes Marktumfeld mit soliden Mietrenditen, überschaubarem Wettbewerb und einer differenzierten Stadtteilstruktur. Der Marktreport 2026/2027 liefert Ihnen eine fundierte Analyse des Krefelder Zinshausmarktes – mit aktuellen Kaufpreisen, Mietentwicklungen, Renditekennziffern und einem differenzierten Blick auf die Stadtteile und Lagen der Seidenstadt am linken Niederrhein.
Krefeld: Solider Zinshausmarkt mit attraktivem Renditeniveau
Mit 230.738 Einwohnern, einer Kaufkraft von 31.630 EUR pro Kopf und einer Leerstandsquote von 4,2 % bietet Krefeld ein breites Spektrum an Investitionsmöglichkeiten für Anleger in Mehrfamilienhäuser und Wohn- und Geschäftshäuser. Die Baufertigstellungen gingen zuletzt deutlich zurück (–124,4 % gegenüber 2024), was das Angebot an neuem Wohnraum weiter verknappte und die Nachfrage nach Bestandsobjekten stützt. Für sanierte Objekte in guten Lagen besteht weiterhin eine stabile Nachfrage – sanierungsbedürftige Objekte erfordern hingegen eine differenzierte Prüfung von Rentabilität und Finanzierbarkeit.
Kaufpreise und Renditen nach Lage
Der Marktreport dokumentiert Kaufpreisfaktoren und Preisspannen für alle Lagen in Krefeld: In sehr guten Lagen werden 1.300 bis 1.650 EUR/m² erzielt (Faktor 15,0–17,5). Gute Lagen bewegen sich zwischen 1.150 und 1.400 EUR/m² (Faktor 13,5–15,5). In mittleren Lagen liegen die Preise bei 1.000 bis 1.200 EUR/m² (Faktor 11,0–14,0), während einfache Lagen mit 700 bis 1.050 EUR/m² (Faktor 8,5–11,5) besonders attraktive Einstiegspreise bieten. Die Rendite liegt je nach Lage zwischen 5,7 % und 8,0 % – und damit auf einem im Städtevergleich der Region Rhein-Ruhr überdurchschnittlich hohen Niveau
Mietmarkt: Steigende Mieten in nahezu allen Stadtteilen
Die durchschnittliche Angebotsmiete im Bestand liegt im ersten Halbjahr 2026 bei 10,06 EUR/m² – ein Anstieg von 4,0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Spanne reicht von 11,05 EUR/m² in Verberg und Traar über 10,62 EUR/m² in Bockum und 10,59 EUR/m² in Fischeln bis zu 9,19 EUR/m² in Benrad-Nord und Benrad-Süd. Stadtteile wie Linn, Oppum, Uerdingen und das Kempener Feld zeigen ebenfalls eine positive Mietentwicklung – mit teils deutlichen Zuwächsen von über 8 % gegenüber dem Vorjahr. Das belebte Zentrum rund um Dießem/Lehmheide und Stadtmitte verzeichnet mit 698 Wohnungsangeboten die höchste Marktaktivität und erzielt Neubauspitzenmieten von 14,52 EUR/m².
Was Sie im Marktreport Krefeld 2026/2027 finden
Der Report liefert Kaufpreisfaktoren und Preisspannen für alle Lagen, eine Mietpreisübersicht nach Stadtteilen, Grafiken zur Transaktions- und Renditeentwicklung sowie einen fundierten Marktkommentar und eine Prognose für 2026/2027.
Die Publikation richtet sich an Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und Zinshäusern in Krefeld, an Investoren und institutionelle Anleger sowie an alle Marktteilnehmer, die Preistrends, Renditepotenziale und Standortfaktoren im Krefelder Immobilienmarkt fundiert einschätzen wollen.
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Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser 2026/2027 Krefeld
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