Mülheim an der Ruhr gehört zu den etablierten Investitionsstandorten im Ruhrgebiet. Die Stadt liegt zwischen den Wirtschaftszentren Essen und Düsseldorf, ihre Stadtteile bieten eine hohe Wohnqualität, und Wohn- und Geschäftshäuser sind hier stabil gefragt. Der Marktreport 2026/2027 analysiert den Mülheimer Zinshausmarkt mit aktuellen Kaufpreisen, Mietentwicklungen und Renditekennziffern und zeigt die Unterschiede zwischen den Stadtteilen und Lagen der Stadt an der Ruhr.
Mülheim an der Ruhr: Hohe Kaufkraft und ein stabiler Investmentmarkt
Mülheim hat 171.674 Einwohner (+0,7 % seit 2020), eine Kaufkraft von 34.224 EUR pro Kopf (Index 108,1) und eine Leerstandsquote von 2,0 %. Das ist eine gute Grundlage für Investitionen in Mehrfamilienhäuser und Wohn- und Geschäftshäuser. Zuletzt wurden nur noch 159 Wohneinheiten fertiggestellt (–50,9 % gegenüber 2024). Es entsteht also deutlich weniger neuer Wohnraum, und Bestandsobjekte werden dadurch noch gefragter. Der Investmentmarkt hat sich 2025 spürbar belebt: Mit 174 Kauffällen und einem Volumen von rund 90 Mio. EUR lagen die Werte klar über dem Vorjahr. Für 2026 erwartet der Report 170 bis 190 Transaktionen und ein Volumen von rund 90 bis 100 Mio. EUR.
Kaufpreise und Renditen nach Lage
Der Marktreport zeigt Kaufpreisfaktoren und Preisspannen für alle Lagen in Mülheim an der Ruhr. In sehr guten Lagen werden 1.280 bis 1.910 EUR/m² erzielt (Faktor 13,5–16,9). In guten Lagen liegen die Preise zwischen 1.045 und 1.430 EUR/m² (Faktor 12,0–15,0), in mittleren Lagen bei 910 bis 1.170 EUR/m² (Faktor 11,0–13,2). Einfache Lagen bieten mit 725 bis 970 EUR/m² (Faktor 9,1–11,6) günstige Einstiegspreise und gute Renditechancen. Die Rendite beträgt in guten Lagen 7,3 % und in mittleren Lagen 8,3 %. Faktoren und Preise sind seit 2024 weitgehend konstant, und auch für 2026/2027 ist der Ausblick stabil.
Mietmarkt: Steigende Mieten in allen Stadtteilen
Die durchschnittliche Angebotsmiete im Bestand lag im ersten Halbjahr 2026 bei 9,67 EUR/m², 4,7 % mehr als im Vorjahr. Am teuersten ist Menden-Holthausen mit 10,72 EUR/m² (+4,2 %), gefolgt von Saarn mit 10,19 EUR/m² (+2,8 %), Broich mit 9,96 EUR/m² (+4,4 %) und Heißen mit 9,94 EUR/m² (+0,8 %). Am günstigsten ist Styrum mit 9,17 EUR/m² (+5,2 %). Besonders stark gestiegen sind die Mieten in Speldorf (+8,9 %), Altstadt I (+6,8 %), Dümpten (+5,9 %) und Altstadt II (+5,5 %). Im Neubau werden in Dümpten durchschnittlich 13,07 EUR/m² erzielt. Daran zeigt sich, wie viel Aufwertungspotenzial gut gelegene Bestandsobjekte haben.
Was Sie im Marktreport Mülheim an der Ruhr 2026/2027 finden
Der Report enthält Kaufpreisfaktoren und Preisspannen für alle Lagen, eine Übersicht der Mietpreise nach Stadtteilen, Grafiken zur Entwicklung von Transaktionen und Renditen sowie einen Marktkommentar mit Prognose für 2026/2027.
Er richtet sich an Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und Zinshäusern in Mülheim an der Ruhr, an Investoren und institutionelle Anleger und an alle Marktteilnehmer, die Preistrends, Renditechancen und Standortfaktoren im Mülheimer Immobilienmarkt besser einschätzen wollen.
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Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser 2026/2027 Mülheim
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