Oberhausen überzeugt als kompakter Investitionsstandort im Herzen des Ruhrgebiets: Die zentrale Lage, enge Verflechtung mit den Nachbarstädten Essen, Duisburg und Mülheim sowie ein ausgewogenes Verhältnis von Kaufpreisniveau und Ertragschancen sorgen für eine anhaltende Nachfrage nach Anlageimmobilien. Der Marktreport 2026/2027 liefert Ihnen eine fundierte Analyse des Oberhausener Zinshausmarktes – mit aktuellen Kaufpreisen, Mietentwicklungen, Renditekennziffern und einem differenzierten Blick auf die Stadtteile und Lagen der westlichen Ruhrgebietsstadt.
Oberhausen: Stabiler Zinshausmarkt mit attraktivem Renditeniveau
Mit 213.178 Einwohnern (+0,6 % seit 2020), einer Kaufkraft von 29.781 EUR pro Kopf und einer Leerstandsquote von 3,5 % bietet Oberhausen ein solides Fundament für Investitionen in Mehrfamilienhäuser und Wohn- und Geschäftshäuser. Die Baufertigstellungen stiegen zuletzt auf 246 Einheiten (+23,0 % gegenüber 2024) – ein Zeichen für eine anziehende Bautätigkeit bei weiterhin stabiler Nachfrage nach Bestandsobjekten. Das ausgewogene Verhältnis von Kaufpreisniveau und Ertragschancen sorgt für eine anhaltende Investorennachfrage insbesondere in sehr guten bis mittleren Lagen. Für 2026 wird die Transaktionsanzahl auf 130 bis 150 Kauffälle prognostiziert – bei einem Volumen von rund 197 bis 250 Mio. EUR.
Kaufpreise und Renditen nach Lage
Der Marktreport dokumentiert Kaufpreisfaktoren und Preisspannen für alle Lagen in Oberhausen: In sehr guten Lagen werden 900 bis 1.050 EUR/m² erzielt (Faktor 14,0–16,0). Gute Lagen bewegen sich zwischen 700 und 900 EUR/m² (Faktor 11,5–14,0). In mittleren Lagen liegen die Preise bei 530 bis 750 EUR/m² (Faktor 9,5–11,5), während einfache Lagen mit 380 bis 480 EUR/m² (Faktor 8,5–9,5) die niedrigsten Einstiegspreise und damit die höchsten Renditechancen bieten. Die Rendite liegt in guten Lagen bei 7,4 % und in mittleren Lagen bei 9,5 % – und damit auf einem der attraktivsten Niveaus in der gesamten Region Rhein-Ruhr.
Mietmarkt: Deutlicher Aufwärtstrend in allen Stadtteilen
Die durchschnittliche Angebotsmiete im Bestand liegt im ersten Halbjahr 2026 bei 8,97 EUR/m² – ein Anstieg von 6,9 % gegenüber dem Vorjahr und damit einer der stärksten Zuwächse in der Region. Die Spanne reicht von 9,84 EUR/m² in Alsfeld (+5,9 %) über 9,56 EUR/m² in Sterkrade-Nord (+7,4 %) und 9,16 EUR/m² in Heide, Sterkrade-Mitte und Tackenberg (+10,7 %) bis zu 8,30 EUR/m² in Osterfeld (+4,3 %). Stadtteile wie Alstaden-West und Lirich-Nord (+9,9 %), Holten und Schwarze Heide (+7,2 %), Alstaden-Ost und Styrum (+4,5 %) sowie Borbeck, Marienkirche und Buschhausen (+6,6 %) zeigen ebenfalls eine ausgeprägte Mietdynamik. Neubauspitzenmieten werden mit 10,09 EUR/m² in Osterfeld erzielt – ein Hinweis auf das Aufwertungspotenzial gut gelegener Bestandsobjekte in dieser zentralen Ruhrgebietsstadt.
Was Sie im Marktreport Oberhausen 2026/2027 finden
Der Report liefert Kaufpreisfaktoren und Preisspannen für alle Lagen, eine Mietpreisübersicht nach Stadtteilen, Grafiken zur Transaktions- und Renditeentwicklung sowie einen fundierten Marktkommentar und eine Prognose für 2026/2027.
Die Publikation richtet sich an Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und Zinshäusern in Oberhausen, an Investoren und institutionelle Anleger sowie an alle Marktteilnehmer, die Preistrends, Renditepotenziale und Standortfaktoren im Oberhausener Immobilienmarkt fundiert einschätzen wollen.
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Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser 2026/2027 Oberhausen
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